Der harmonische Vorgang des Fortschreitens spannungsreicher Akkorde zu deren Entspannung bzw. Spannungsauflösung. In der klassischen Harmonielehre besteht die Grundkadenz aus der Folge von Subdominante (4. Stufe), Dominante (5. Stufe) und Tonika (1. Stufe), während unter einer Jazz-Kadenz die Akkordfolge der zweiten, fünften und ersten Stufe (II - V - I) verstanden wird.
Mehrstimmiges Stück, bei dem der Gesang/die Instrumente zu unterschiedlichen Zeitpunkten einsetzen. Jede Stimme ist gleichberechtigt.
Andere Bezeichnung für Refrain oder Kehrvers (in der Regel der B-Teil einer gesungenen Komposition).
Andere Bezeichnung für Kehrreim oder Refrain (in der Regel der B-Teil einer gesungenen Komposition).
Englischer Begriff für Tonartwechsel.
Kurzer harmonisch-melodischer Einwurf der Rhythmusgruppe z.B. innerhalb eines Stoptime-Chorus.
Spannungsfreier Zusammenklang von Tönen.
Begriff aus der klassischen Musik, der die selbstständige, unabhängige Stimmführung regelt. Der Kanon ist die einfachste Form des Kontrapunkts.
Individuelle Führung der Stimmen, z.B. rhythmische versetzte Einsätze oder melodische Gegenbewegung.



