Unerwarteter Anhang von in der Regel zwei oder vier Takten an einen Formteil einer Songform.
Immer wiederkehrende Folge von betonten und unbetonten Schlägen, in der Notenschrift: der Abstand zwischen zwei Taktstrichen.
Die Taktart legt die Anzahl gleich langer Schläge und deren Betonungen innerhalb eines Taktes fest. Sie wird als Bruch angegeben, in dem der Zähler (obere Zahl) vorgibt, wieviele Schläge innerhalb des Taktes gespielt werden, und der Nenner (untere Zahl) den Zeitwert des einzelnen Schlages angibt (z.B. 2/4, 3/4, 4/4 usw.).
Teilt das Notensystem in Takte ein.
Zeigt an, wie viele Schläge ein Takt enthält und welche Note einen Schlag erhält.
Das Tempo bestimmt die Geschwindigkeit, in der Töne aufeinander folgen. Maßeinheit ist die Anzahl der Schläge pro Minute (bpm), die von einem Metronom gemessen bzw. wiedergegeben werden.
Begriffe, die die Geschwindigkeit der Musik anzeigen (z. B. Largo, moderato, allegro, vivace etc.).
Holzblasinstrument, populärer Vertreter der Saxophonfamilie, Stimmung: transponierend in B.
Artikulations- bzw. Phrasierungszeichen, das angibt, dass der gekennzeichnete Ton lang und breit über die volle Länge des Notenwerts ausgehalten werden soll.
Begriff aus der Swingphrasierung; im Gegensatz zur binären Unterteilung einer Viertelnote in zwei gleich lange Achtel, wird bei der ternären Unterteilung die Viertelnote in zwei ungleich lange Achtel unterteilt. Die Viertelnote wird gedanklich in drei Triolen-Achteln aufgeteilt, von denen die ersten beiden Triolen-Achtel zu einem längeren Ton mit einem Haltebogen zusammengefasst werden und die dritte Triolen-Achtel den kürzeren der beiden darstellt.
Kehltöne, die meistens beim Registerwechsel auf einem Blasinstrument entstehen und leise und dünn klingen. Erfahrene Instrumentalisten können diese bautechnische Schwachstelle eines Blasinstruments ausgleichen.
Zusätzliche Klappe bei moderneren Saxophonmodellen, um das tiefe A zu erzeugen.
Saxophonklappe zur Erzeugung des tiefen B.
Anderer Begriff für Puls, Metrum oder Beat. Die Basis eines Rhythmus.
Das Rhythmus- und Tempogefühl, das einem Stück zugrunde liegt (z.B. Viertel-, Achtel- oder Sechzehntel-Metrum).
Rhythmus- und Tempogefühl eines Instrumentalisten.
Zeigt an, welche Noten durchgehend erhöht bzw. erniedrigt werden müssen.
Funktionsharmonische Bezeichnung für eine der drei harmonischen Hauptstufen einer Tonart (Kadenz). Sie wird immer auf dem 1. Ton (Grundton) einer Dur- oder Moll-Tonleiter gebildet und stellt funktionsharmonisch den Ruhepohl einer Tonart dar.
Aus einer bestimmten Anzahl von Tönen und einer festgelegten Struktur bestehende Tonfolge harmonisch-melodisch zusammengehöriger Töne.
Schriftliche Übertragung von Musik in Noten.
Musikinstrumente, bei denen Klang und Notation voneinander abweichen. Transponierende Instrumente sind z.B. Trompete, Saxophon, Klarinette, aber auch Bass und Gitarre, da sie - obwohl in C gestimmt - eine Oktave tiefer bzw. höher notiert werden, als sie klingen.
Der Vorgang des Hinübersetzen eines Musikstücks von einer Tonart in eine andere.
Englischer Ausdruck bzw. Abkürzung für das Artikulations- bzw. Phrasierungszeichen Triller.
Der schnelle Wechsel zwischen zwei benachbarten Tönen. In der Klassik immer mit dem oberen Ton beginnend. Im Jazz in der Regel mit dem unteren Ton beginnend.
Abweichung von der normalen Zweiteilung der Notenwerte durch eine Dreiteilung. Eine Vierteltriole (3 gleich lange Viertel) entspricht dem Wert einer Halben Note. Eine Achteltriole (3 gleich lange Achtel) entspricht dem Wert einer Viertelnote.



